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Aktuell: Veraltete Software bei ESO 3.0 kann Fahrverbot verhindern

Aufgrund eines Softwareproblems kann es bei dem vor allem auf Autobahnen verwendeten Geschwindigkeitsmesssystem ESO 3.0 zu Problemen bei der Zuordnung von Fahrzeugen kommen. Bei dem System, bei dem eigentlich mehrere Fahrspuren gleichzeitig überwacht werden sollen, hat sich in bestimmten Konstellationen als fehleranfällig erwiesen. 

(Bildquelle: eso Hauszeitung 01.07)

Die Messungen des betroffenen Geräte sind daher unverwertbar, wie jetzt auch das Amtsgericht Zerbst festgestellt hat. Im konkreten Fall hat Rechtsanwalt Alexander Biernacki von der Blitzerkanzlei einen Betroffenen verteidigt, gegen den ein hohes Bußgeld und Fahrverbot verhängt worden sind, da er auf der A9 in Sachsen-Anhalt zu schnell gefahren sein soll. Das Amtsgericht hat das Verfahren eingestellt, nachdem durch Sachverständige nachgewiesen worden ist, dass die Software Fehler aufwies.

Weitere Informationen zum Thema: Veraltete Software beim Eso 3.0

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